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A.O.R. Glossar

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Steiner, Rudolf

27. 02.1861-30.03.1925

R. Steiner war Begründer der Anthroposophie, eine gnostische Weltanschauung, die zu den okkulten, jedoch offenen Schulen des 19. und 20. Jahrhunderts gezählt wird. Ausgehend von diesen Gedanken gab er Anregungen für zahlreiche Lebensbereiche, etwa Pädagogik (Waldorfpädagogik), Kunst, Medizin (Anthroposophische Medizin) und Landwirtschaft (Biologisch-dynamische Landwirtschaft). Zu den zahlreichen Kontakten, die Steiner in seiner pflegte, gehören der Esoteriker Friedrich Eckstein, der ihn mit der Theosophie Helena Petrovna Blavatskys bekannt machte, und die Frauenrechtlerin Rosa Mayreder. Steiner war Leiter der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Er bekannte sich zur

Lehre von Reinkarnation, Karma und Akasha Chronik. Rudolf Steiners Werk gliedert sich in 36 Bände mit Schriften, etwa 6000 Vorträge sowie die architektonischen und künstlerischen Arbeiten

Autor von: Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens; Das Christentum als mystische Tatsache; Theosophie; Die Philosophie der Freiheit; Die Suche nach der neuen Isis, der göttlichen Sophia; Die Erziehung des Kindes / Die Methodik des Lehrens