Metaphysik – Jenseits der Sinneserfahrung
Die Wunscherfüllungsbücher und entsprechenden Seminare füllen mittlerweile den esoterischen Markt. Sie gaukeln dir vor, dass du binnen kürzester Zeit alles haben kannst, was du dir nur vorstellen kannst. Viele moderne Esoteriker gehen so selbstverständlich mit dem Begriff Metaphysik um, dass man sich schon beinahe dafür entschuldigen müsste, wenn etwas „nur“ metaphysisch ist.
In der königlichen Kunst der Magie hat dieser Begriff mit der direkten Erfahrung von Schwingungsraten der Manifestation zu tun, die jenseits des Bereiches physischer Sinnesempfindungen als auch jenseits dessen liegen, was von mechanischen Instrumenten enthüllt wird. Dieselben Zentren im Gehirn, die physische Empfindungen verzeichnen, registrieren auch die metaphysischen. Die Organe, welche die metaphysischen Sinnesstimuli empfangen, sind andere als jene, welche die Stimulierung der physischen Vibration empfangen. Die Gehirnzentren, welche die metaphysischen Sinneseindrücke aufzeichnen und interpretieren sind dieselben wie diejenigen, mit denen du deine Erfahrungen der physischen Welt aufzeichnest und auswertest. Die Organe für die metaphysische Empfindung befinden sich in einem feineren Vehikel des Menschen. Keines dieser Organe befindet sich im physischen Körper.
In der Metaphysik werden nicht nur die physikalischen Erscheinungen erforscht, sondern die universellen Ideen, welche die wahre Stellung des Menschen im Universum kennzeichnen. Es geht um seinen Ursprung und sein Ziel, die Beziehung des Sterblichen zum Unsterblichen. Insbesondere wird in der Metaphysik die universale Herrschaft eines unveränderlichen Gesetzes erforscht. Der uneingeweihte Sterbliche bezieht sich nur auf seine begrenzte Ansicht von Vergangenheit und Zukunft. Der Unsterbliche erlebt die Welt in seiner wahren Ewigkeit. Wenn in deiner Seele das höhere Licht der Erkenntnis leuchtet, dann wird dich dieses Licht in eine höhere Ordnung erheben. Dadurch entfaltet sich deine Individualität.




