Die symbolische Geschichte der Rosenkreuzer
Die Rosenkreuzertradition berichtet, dass im 14. Jahrhundert der symbolische Gründer des Rosenkreuzer Ordens im Alter von fünf in ein Kloster gebracht wurde. Als Jugendlicher machte er eine Pilgerschaft in das Heilige Land. In Damkar wurde er eingeweiht und nahm den mystischen Namen Christian Rosenkreuz an. Dort erlangte er Zugang zum Liber Mundi, in dem die Mysterien der Natur enthüllt werden.
Danach machte er eine Seereise zur Stadt Fez, wo er im dortigen Tempel empfangen wurde. Er lernte das Wissen und die Bekanntschaft mit den Bewohnern der Elemente, die ihm viele ihrer Geheimnisse offenbarten.
Darauf folgend kehrte er wieder nach Deutschland zurück. Seine Lehren wurden von der damaligen Bevölkerung nicht verstanden.
Nach fünf Jahren initiierte er drei seiner früheren Mönchsbrüder, die viel größeres Wissen besaßen als die meisten zu jener Zeit. Aus diesen vieren wurde dann die Bruderschaft in Europa gegründet.
Sie studierten und arbeiteten an den Schriften und anderem Wissen, welches Christian Rosenkreuz mitgebracht hatte.
Gemeinsam errichteten sie ein Gebäude, das als Tempel und Hauptquartier des Ordens diente und nannten es das Haus des Heiligen Geistes.
Sie initiierten vier weitere und waren dann acht an der Zahl. Von dort aus breiteten sie die Weisheit ihres Gründers aus und reisten in die ganze Welt um das Licht, das sie empfingen, weiterzugeben.
Nach dem Tod von Christian Rosenkreuz wurde er in einer geheimen Grabstätte begraben.
Bei der Restauration des Hauses des Heiligen Geists entdeckte ein Ordensbruder den Eingang zum Grab des Meisters.
Nachdem das Grabmal von den Brüdern geöffnet wurde, entdeckten sie die symbolische Konstruktion der Grabstätte, als auch weiterführende Manuskripte und Dokumente.
Seither wirkt der Orden der Rosenkreuzer und bewahrt die Geheimnisse des Kosmos, des Lebens und des Seins.
